FFF zeichtet Schwandorfer Kinoprogramm aus.

Im vergangenen Jahr zeigte das Lichtwerk-Kino ein abwechslungsreiches Programm. Diese Vielfalt überzeugte auch den Film-Fernseh-Fond Bayern: Unter 83 prämierten Kinos in Bayern ist heuer erstmals auch das Lichtspielhaus in Schwandorf. Bild: ©thomasstarringer

Aus dem Film-Fernseh-Fonds Bayern (FFF) fließen jährlich 40 Millionen Euro in die Filmbranche. Einen Teil davon bekommen die Lichtspielhäuser als Anerkennung für ihr vielseitiges und anspruchsvolles Programm. In diesem Jahr wurden 83 Filmtheater in Bayern prämiert, darunter erstmals auch das Lichtwerk-Kino in Schwandorf.

Kinobetreiber Frederik Hohrath und Hausherr Dr. Karl-Heinz Saur präsentierten am Dienstag stolz die Auszeichnung, die mit einer Prämie von 10 000 Euro verbunden ist. Sie erinnerten an die Programmhöhepunkte des vergangenen Jahres, die die Jury offensichtlich überzeugt hatten. In der Reihe „Lichtblicke“ zeigte der Kino Meisterwerke der Filmgeschichte, zu denen „Der Name der Rose“, „Der Diktator“ und die „Faust-Inszenierung“ gehörten. Unter die Kategorie „Filmauslese“ fielen die Titel „Pranza – Der Klan der Kinder“ und anlässlich des Mauerfall-Jubiläums Bully Herbigs „Ballon“.

„Unverfälscht – Die Originalversion“: Unter diesem Motto zeigte das Lichtwerk-Kino englisch- und spanischsprachige Werke. Fester Bestandteil des Spielprogramms sind Konzerte und Opern aus der Metropolitan Opera in New York, dem Royal Opera House in London und der Berliner Philharmonie. Im „Seniorenkino am Nachmittag“ lief der Klassiker „Moselfahrt aus Liebeskummer“.

Unter dem Motto „Unser Kino kann auch Klassenzimmer“ lockte Frederik Hohrath zahlreiche Schüler ins Kino. Auch die Dokumentarfilme über den Jakobsweg und die „Clowns ohne Grenzen“ füllten die Kinosäle.

Zur Förderung der bayerischen Lichtspielhäuser wurden heuer 860 000 Euro bewilligt. 80 Mal gab es 10 000 Euro. In diese Kategorie fiel auch das Lichtwerk-Kino Schwandorf. Die drei Spitzenprämien gingen an das Lichtspiel Kino & Café in Bamberg (25 000 Euro), das Casino in Aschaffenburg (20 000) und das Stadtkino Trostberg (15 000).