Bericht zur Sicherheitslage in der Oberpfalz für das Jahr 2018

v.l.n.r.: Leitender Kriminaldirektor Robert Fuchs, Polizeipräsident Gerold Mahlmeister und Polizeivizepräsident Thomas Schöniger mit einem Exemplar des Sicherheitsbericht 2018 Bild: © PP Oberpfalz

Die Kriminalstatistik für das Jahr 2018 zeigt für die Oberpfalz weiterhin erfreulich positive Entwicklungen. Die Anzahl der Gesamtstraftaten liegt weiter auf einem niedrigen Niveau was in Kombination mit der höchsten Aufklärungsquote im Langzeitvergleich deutlich macht, dass es sich in der Oberpfalz sicher leben lässt.
Die Beamten im Streifendienst, die Ermittler der Kriminalpolizeien aber auch unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Angehörigen der Sicherheitswacht sind mit ihrem Engagement die Garanten für diese positive Entwicklung.

In den täglichen Herausforderungen und Aufgaben galt es Verkehrseinsätze, Hilfeleistungen, aber auch Veranstaltungen und Auseinandersetzungen, bis hin zu Überfällen und Tötungsdelikten zu bewältigen.
Dauerthemen wie die Aufhellung der Reichsbürgerszene und Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit der Zuwanderung bestimmten zudem das Einsatzaufkommen, das im Jahresüberblick bei 144.007 Einsätzen liegt.

Gesamtzahl PKS relevante Straftaten:

Auf niedrigem Stand hat sich die Zahl der Gesamtstraftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht auch im Jahr 2018 eingependelt. Mit 421 registrierten Fällen mehr liegen die Gesamtstraftaten nun bei 44.795 was einen Anstieg um weniger als ein Prozent darstellt.
Dies stellt den zweitniedrigsten Wert in der Langzeitbetrachtung von zehn Jahren dar.

Aufklärungsquote:

Mit 68,3 Prozent an geklärten Fällen gelang bei der Aufklärungsquote wieder der höchste Wert in den vergangenen zehn Jahren, bei Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht. Damit liegt die Aufklärungsquote um 3,8 Prozentpunkte über dem bayernweiten Ergebnis.

PM: PP-Oberpfalz / thst