Jedes Jahrzehnt gibt es am Eixendorfer Stausee in Neunburg v. W. besondere Landschaftseindrücke zu sehen. Nämlich dann wenn er zu Revisionsarbeiten auf ein Drittel seiner Stauhöhe abgesenkt wird. Anders als bei anderen Gewässern dieser Art treten hier aber keine Gebäude oder Kirchtürme zu Tage, die Natur macht hier ein ganz eigenes Bild. Man hat fast das Gefühl im Watt an der Nordsee zu stehen auch wenn der Absenkvorgang nicht in ein paar Stunden erledigt ist sondern Wochen dauert, dafür aber auch Monatelang anhält. Zusätzlich zu den regulären Wartungsarbeiten beginnt man auch mit dem Errichten eines sogenannten Entnahmeturms der für eine bessere Durchmischung des Wassers im Sommer sorgen soll, um so das Blaualgenproblem in den Griff zu bekommen.

Genauso wie in einem echten Watt ist allerdings Vorsicht geboten, Schlammlöcher, Treibsand und Co sollten beim Spaziergang über den trockenen Seeboden Beachtung finden. Schließlich muss auch noch dem Umstand Rechnung getragen werden die See-Muscheln in Sicherheit zu bringen, . Da diese unter strengem Naturschutz stehen geschieht das derzeit durch Fachstellen der Landesregierung.

Aber alleine die Bildwirkung ist eine Reise zum Stausee wert auch wenn er gerade nicht gefüllt ist, oder eben genau deswegen.

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